Thema: Tiere [4]

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Aufgewühlt

Wühlmaus im Laub

Auch wenn die Temperaturen im Mai schon etwas wärmer sind, kann es besonders nachts noch empfindlich kalt werden. Wühlmäuse haben ihre eigene Strategie, damit umzugehen.

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Einen Wühlmäuserich aus Bad Tölz
bat die Wühlmaus: „Rück mir auf den Pelz
und lass dein Gefühl raus!
Hier ist's wie im Kühlhaus.“
Er tat's und sie sprach: „Gott vergelt's!“
Claudia Karner
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Problembärentrilogie -3- Bärenproblem

Bär reißt sein Maul auf

Problembären werden Problembär genannt, weil sie dem Menschen Probleme bereiten. Aber wer fragt eigentlich mal die Bären nach ihren Problemen? Und dabei ist es nicht immer nur der Mensch, der Bären Probleme bereitet, sondern manchmal auch die kleinen Ärgernisse des Bärenalltags.

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Es fragte sich einst ein Problembär,
wo seine Problemzonen-Crême wär. 
Der Juckreiz seit Tagen
sei kaum zu ertragen,
weil hinten am Arsch ein Ekzem wär.
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Problembärentrilogie -2- Verrannt

Zeichnung: Bär verfolgt Jogger im Wald

Der tragische Tod eines Joggers in der italienischen Provinz Trentino diente als Inspiration für den 2. Limerick der Problembärentrilogie. Ich habe mir allerdings ein paar künstlerische Freiheiten herausgenommen, die mit den realen Begebenheiten nichts zu tun haben, es ist schließlich ein Limerick!

Wahr ist, dass es sich beim betreffenden Problembären um Gaia, die Schwester des bereits im ersten Teil bedichteten Bruno handelt, die inzwischen eingefangen wurde und der vielleicht ein ähnliches Schicksal droht wie ihrem Bruder. Das Zusammenleben zwischen Mensch und Bär scheint doch nicht so harmonisch zu sein, wie die Kuscheltierindustrie uns glauben schenken mag.

Darum hier eine Limerix-Leseempfehlung: Verhaltensregeln bei Bärenkontakt

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Ein Jogger, er kam aus Trentino,
der endete fast wie im Kino:
Er war ‘nem Problembär
zum Frühstück genehm sehr.
Der fraß ihn mit zwei Cappuccino.

Problembärentrilogie -1- In Gedenken an Bruno

Problembär Bruno ausgestopft im Münchner Museum Mensch und Natur
JJ1 alias Bruno, ausgestopft im Münchner Museum Mensch und Natur
Foto: Hellerhoff (CC BY-SA 4.0)

Wer erinnert sich noch an Bruno, den Problembären? Bruno war ein Braunbär mit italienischem Migrationshintergrund, der 2006 im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums erschossen wurde, nachdem er u.a. ein paar Schafe gerissen hatte und für die Menschen eine Bedrohung darstellte. Limerix erinnert an Bruno und sein tragisches Schicksal mit einem Fünfzeiler.

In Teil 2 und 3 der Problembärentrilogie gibt es weitere Bärenlimericks.

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Ach, Bruno, der alte Problembär,
sein Leben war wirklich extrem schwer.
Gejagt und gehetzt,
erschossen zuletzt.
Wie schön wär’s, wenn er noch am leb’n wär.
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Verlorene Eier

Kaninchen mit Schlappohren schnuppert an einem Wiesenkraut.
Strolch ist ein Kaninchen und kein Hase, aber Eier hat er leider auch keine mehr.
Foto: Jens Wenzel

Schon Oliver Kahn hatte festgestellt: „Eier, wir brauchen Eier!“ Gerade an den Ostertagen kommen uns seine Worte wieder in den Sinn und Osterhasen aller Länder versuchen ihr Bestes, uns mit den Cholesterinbomben zu beliefern. In diesem Limerick von Frank Baran wurde einem Langohr jedoch übel mitgespielt. Wie ich finde, eine reichlich eierlose Aktion!

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Es war mal ein Hase aus Polen,
dem hat man die Eier gestohlen.
Jetzt ist er sehr sauer
und liegt auf der Lauer,
den Dieben den Arsch zu versohlen.
Frank Baran
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Eichhörnchentrilogie -3- Konzentrationsschwäche

Eichhörnchen sitzt auf einem Ast.
Foto: Pexels

Im dritten und letzten Teil der Eichhörnchen-Trilogie spielt das Eichhörnchen nur eine Nebenrolle, weiß aber dennoch, sich bemerkbar zu machen. Eingereicht und gesprochen wurde dieser Limerick von Dagmar Bittner.

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Es war mal ein Kind namens Tess,
das hatte des öfteren Stress.
Denn die Konzentration
in der Schule war schon ...
Oh, guck mal, ein Eichhörnchen!

Eichhörnchentrilogie -2- Gedächtnislücken

Nahaufnahme: graues Eichhörnchen
"Wo sind nur meine verdammten Nüsse?"
Foto: Jorge Guillen

In Schottland wächst die Zahl der roten Eichhörnchen wieder! Die Zahl der invasiven grauen Eichhörnchen, die den einheimischen und kleineren roten das Leben schwer machen, ist rückläufig. Meiner Theorie nach könnte es daran liegen, dass die aus Amerika eingeführten grauen Hörnchen nicht das beste Gedächtnis haben!

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Ein Eichhörnchen lebte in Glasgow.
Es sammelte viel, doch vergaß wo
sein Nüsseversteck war,
weil es zu vercheckt war.
Da rief es: „Das macht keinen Spaß so!“

Eichhörnchentrilogie -1- Artikulationsprobleme

Eichhörnchen mit Nuss in der Schnute springt über einen Bach
Foto: wirestock auf Freepik

Eichhörnchen sind nicht nur begnadete Akrobaten, sie gelten auch als besonders fleißig. Allerdings bringt das Sammeln der Vorräte einige Strapazen mit sich.

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Ein Eichhörnchen seufzte in Füssen,
es sei eine Last mit den Nüssen.
„In die Schnute geklemmt
wird der Sprachfluss gehemmt.
Ja, und außerdem stört das beim Küssen.“
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