Limerix-Kategorie

klassisch

In Limericks der alten Schule geht es meist um eine Person aus einem Ort. Dabei steht der Ortsname i.d.R. am Ende der ersten Zeile und bildet das Reimwort für die 2. und 5. Zeile. Die Limericks von Edward Lear waren fast alle nach diesem Schema geschrieben und diese Form ist auch beim modernen Limerick noch die gängigste Variante.

Last Christmas in 5 Zeilen

George Michael sitzt weinend vor einem Weihnachtsbaum und hält zwei Teile eines durchgebrochenen Lebkuchenherzens in der Hand.
KI-Bild (ChatGPT)

Alle Jahre wieder werden wir von den gängigen Weihnachtshits beschallt. Limerix hat sich einen davon vorgenommen und die Hintergrundgeschichte in 5 Zeilen zusammengefasst.

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Die Uta aus West-Wanne-Eickel,
die war mal verliebt in George Michael.
Last Christmas, kein Scherz,
gab er ihr sein Herz,
doch sie gab es weg, dann wurd’s heikel.
Jens Ohrenblicker

Nikolausige Zeiten

Nikolaus liegt krank im Bett mit Fieberthermometer im Mund
KI-Bild (Midjourney)

Der heilige Nikolaus könnte längst schon seine Rente genießen. Doch lässt er es sich nicht nehmen, einmal im Jahr die Erde zu besuchen, um die Kinder zu beschenken. Was aber, wenn er mal verhindert ist?

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Eine Kita in Ost-Großenkneten
hatte Niklausbesuch sich erbeten.
Doch – Grippe sei Dank – 
war der leider krank.
Darum hat ihn die Kopflaus vertreten.
Jens Ohrenblicker
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Advent, Advent …

Vier fröhliche Nonnen
KI-Bild (Midjourney)

Wer noch keinen Adventskranz hat, findet bei diesem Limerick vielleicht ein bisschen Inspiration.

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Es steckten vier Nonnen aus Gerzen
sich Kerzen in ihre Poperzen
und sangen: „Hurra,
der Heiland ist nah!“
Doch Gott sprach: „Hört auf mit den Scherzen!“
Jens Ohrenblicker
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Friedensappell

Karikatur eines Pfarrers mit ausgebreiteten Armen bei der Predigt
KI-Bild (Midjourney)

Es wird viel geredet über den Frieden. Aber um Frieden zu schaffen, müssen den Worten auch Taten folgen. Dabei kann jeder schon bei sich zu Hause anfangen.

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Es mahnte ein Pfarrer in Rieden
die Gläubigen: „Mehret den Frieden!“
Da sagte ein Mann:
„Ich tu, was ich kann.
Drum bin ich seit gestern geschieden.“
Thomas Elbrecht

Leichen im Keller

Haus im Vollmund. Im Vordergrund ein Skelett und zwei Zombies
KI-Bild: ChatGPT

Lang schlummerte dieser Limerick von Heinz Hermann Michels in seinem Sarg. Zu Halloween 2025 erwachte er plötzlich zum Leben …

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Es gab mal ein Haus in Fünfeichen
Da lagen im Keller fünf Leichen
Zwei waren ganz stumm
Zwei spukten herum
Die fünfte bestritt das Verbleichen
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Die Stimmung im Land

Älteres Ehepaar diskutiert im Bett - Bild von Friedrich Merz hängt überm Bett
Bild: ChatGPT

Wohnungsmangel, Klimawandel, Pflegenotstand, Bildungskrise, wachsender Rechtsextremismus – wer sich den Tag versauen will, muss nur die Nachrichten lesen. Wo bleibt da der Optimismus? In Dissen im Teutoburger Wald soll man ihn kürzlich gesehen haben …

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Zum Gatten sprach Lisa aus Dissen,
die Stimmung im Land sei beschissen.
Der meinte: „Mitnichten,
Der Merz wird’s bald richten.“
Da weinte sie leise ins Kissen

Fernbeziehung

Mann mit oranger Jacke schaut auf sein Handy, Straße in Berlin, Fernsehturm im Hintergrund

Ein beliebtes Thema in den Medien zum neuen Jahr sind – neben Feuerwerksunfällen – gute Vorsätze. Der Vorsatz, gesünder zu leben, zählt dabei zu den Klassikern. Apps helfen uns nicht nur dabei, unser Minimalziel in Bezug auf körperliche Betätigung zu erreichen, auch die Partnersuche findet häufig auf dem digitalen Wege statt. Warum also nicht beides kombinieren? Dabei stellt sich gleichzeitig die Frage: Wie viel Nähe ist gesund für eine Beziehung? Ein Limerick von Mai Horlemann.

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Ein Fitness-App-User aus Mitte
Sucht bei Tinder ‘ne Frau- eine fitte
Damit’s doppelt sich lohnt
Wäre wichtig sie wohnt
Nicht näher als 10.000 Schritte

Der Preis des Glücks

Waage über Roulette: In der linken Schale liegt Geld, in der rechten Glücksklee

In der Neujahrsfolge des Limerix-Podcasts, die auch gleichzeitig die 200. Episode ist, geht es um das Glück und Fragen wie: Ist Glück käuflich? Und wieviel Glück ist überhaupt gut?

Limerix wünscht allen Hörern, Lesern, Dichtern und Unterstützern (aller Geschlechter) ein glückliches Jahr 2025!

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Ein Zocker aus Nord-Osnabrück,
der dachte stets, Geld bringe Glück.
Das Glück kam beim Spiel,
doch wurd’s ihm zu viel.
D'rum brachte er’s wieder zurück.
Jens Ohrenblicker
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